VORSTELLUNG

Somodi Tanya liegt direkt im Kiskunságer Nationalpark in den weltbekannten Sanddünen in der Nähe der Kondorseen, in ungestörter Ruhe der Pflanzen und Tierwelt.

Der schilfgedeckte alte Reiter-Gasthof bietet in der Tiefebene ein traumhaftes Gelände für abwechslungsreiche und stimmungsvolle Ausritte und Kutschfahrten.

Das über 100-jährige Gehöft wurde liebevoll zu einem Gästehaus umgestaltet.
Das Restaurant, welches um eine Weinpresse angelegt ist, lädt zu landestypischen Speisen und Getränken ein.

1999 hat unsere Küche die höchste gastronomische Auszeichnung verliehen bekommen.

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DIE GESCHICHTE DER SOMODI TANYA

Die Entstehung der Gehöfte in Ungarn
Diese einzigartige Siedlungsstruktur in Europa ist das direkte Gefolge unserer geschichtlicher Entwicklung. Das Siedlungsnetz von Ungarn hat sich wegen der türkischen Eroberung bedeutend geändert im Laufe des 16. Jahrhundert und diese Änderungen haben vor allem die grosse ungarische Tiefebene betroffen.

Die bis dahin auch sehr geringe Bevölkerung ist noch weiter zurückgegangen, die kleineren Dörfer wurden niedergebrannt und die Menschen flohen in die grösseren Städte, die mehr Schutz bieten konnten. Während der türkischen Besetzung entvölkerte sich die Region fast vollkommen und die Landschaft wurde zum Ödeland. Zur gleichen Zeit entsanden viele Agrarstädte und Ortschaften von grosser Ausdehnung. Nach der Befreiung von Buda, die mittelalterliche Hauptstadt im Jahre 1686, begann wiederum die Besiedlung der Tiefebene. Die Menschen schwärmten aus den grösseren Städten und Ortschaften. Um die weitliegenden Felder bewirtschaften zu können wurden Gehöfte gebaut. Am Anfang wurden die ersten Höfe als Sommerunterkunft für die Zeit der Felderarbeiten errichtet, aber später nach den Änderungen der Produktionsformen die Bewohner dieser Gehöfte verliessen die grösseren Siedelungen endgültig. Ein besonders grosser Aufschwung bei dem Bau dieser Bauerhöfe erfolgte mit der Umstellung von der spröden Viezucht auf den moderneren Acker,- und Pflanzenbau.
Der letzte schicksalhafte Schlag kam als der Weinanbau auf dem Sand an Boden gewonnen hat. Im 18 Jh. florierende Gehöfte prägten schon die endlose ungarische Tiefebene. Eine eigenartige Welt ist mit den Gehöften auch miterstanden. Die berühmten und oft fürchterlichen Räuber tauchten auf, Tschardas, Weinschenken und Gasthöfe entstanden um Hunger und Durst der Durchreisenden zu löschen.
Das grösste Zentrum der Gehöfte bildete sich in der Nähe von Szeged, aber bedeutende Gebiete von Höfen entstanden in der Peripherien von Kecskemét, Cegléd, Debrecen, Hódmezôvásárhely, Szabadka und Nagykikinda

Unser Gehöft, das Somodi Tanya erhielt seinen Namen nach den ehemaligen Besitzer im 19. Jahrhundert.

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